Hunde und Katzen in Deutschland: Infektionskrankheiten, Parasiten und Alltagsunfälle die größte Gefahr

Frankfurt, den 14. April 2010. Mit Tierkrankenversicherungen Kosten von teuren Behandlungen vorbeugen. 5,5 Millionen Hunde, 8,2 Millionen Katzen – diese Tiere kommen in deutschen Haushalten am häufigsten vor. Und weil die Vierbeiner so beliebt sind, lassen sich ihre Besitzer ihr Wohlergehen auch einiges kosten. Hundehalter zum Beispiel gaben 2006 laut einer Studie der Universität Göttingen durchschnittlich 1.200 Euro im Jahr für ihre Lieblinge aus. Doch was die Versicherung der Vierbeiner angeht, halten sich ihre Besitzer zurück. Nur rund ein Prozent der Hunde und Katzen in Deutschland sind krankenversichert.

Dabei ist die Zahl der Krankheiten, die für die Haustiere eine Bedrohung darstellen, groß. Besonders für junge Hunde sind Infektionskrankheiten wie Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Hepatitis, Virushusten und Tollwut gefährlich. Katzenschnupfen und –seuche sowie Leukose sind für kleine Samtpfötchen eine Bedrohung. Die durch Zecken übertragbare Borreliose stellt insbesondere für Hunde eine Gefahr da. Darüber hinaus sind die Vierbeiner auch gegen Alltagsunfälle wie Glassplitter in den Pfoten oder Zusammenstöße mit Autos nicht gefeit.

„Die Kosten für eine tierärztliche Behandlung sind unterschiedlich hoch. Mal können es 40 Euro für eine Impfung, in anderen Fällen sogar  2.000 Euro für eine Operation sein. Gerade bei den teuren Eingriffen lohnt sich eine Tierkrankenversicherung, die die Kosten übernimmt“, so Dr. Moritz Finkelnburg,  für die Produktentwicklung verantwortliches Vorstandsmitglied bei der Helvetia.

Großes Potenzial im stetig wachsenden Markt
Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Zahl von rund einem Prozent krankenversicherter Hunde in Deutschland sehr gering. „In den Niederlanden sind inzwischen zehn Prozent aller Hunde und Katzen versichert, in England circa 25 Prozent und in Skandinavien sogar 50 Prozent“, so Dr. Wilfried Tiegs, der das Tierarztteam der Helvetia leitet.  „Der geringe Anteil in Deutschland ist ungewöhnlich, zumal der Stellenwert der Vierbeiner als Familienmitglied und Freizeitpartner sehr hoch ist. Auch die immer wieder zitierte Binsenweisheit im Monat 10 Euro für den Fall der Fälle zurückzulegen, ist gefährlich. Zum einen wird dies in der Praxis meist nicht konsequent durchgehalten und zum anderen ist damit bei einem Eingriff oder einer schwerwiegenden Erkrankung in der Regel nur ein Bruchteil der Kosten gedeckt“, so Tiegs weiter.
 
„Insgesamt sehen wir hier ein großes Potenzial und wollen mit unserer Tierkrankenversicherung PetCare am stetig wachsenden Heimtiermarkt partizipieren“, so Helvetia-Vorstand Finkelnburg.

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